Rund ums Expeditionsmobil Seite 1 von 2

Im Oktober starteten wir mit vier Bremach's, zwei Toyotas und einem Bucher-Duro zu einem grossen Vergleichstest der Fahrzeuge und der Aufbauten - unser Ziel war Algerien.

Von links nach rechts:
  • Bremach - Dustdevil-Version mit kleinen Rädern, Kofferaufbau 3 m mit Hubdach, jedoch ohne Seitenfenster, da wir dies aus Zeitgründen nicht mehr geschafft haben (Kampfgewicht ca. 4,0 to.)
  • ein Bucher-Duro mit dem Kommandowagenaufbau der schweizer Armee in Zivilversion (Kampfgewicht ca. 6,0 to)
  • Dann ein Toyota HZJ75 Dustdevil-Aufbau mit 250 cm Länge (Kampfgewicht 3,0 to)
  • dann Bremach TTREK - Doppelkabine mit Pritsche und grossen Reifen (9.00 R 16 - Kampfgewicht ca. 4,0 to)
  • dann wieder ein Toyota mit Pritschenaufbau
  • danach ein abgeänderter Bremach TTREK - mit 3 m Dustdevil-Aufbau - zu erkennen an der Klimaanlage auf dem Fahrerhaus (Kampfgewicht ca. 5,0 to)
  • der ganz rechts aussen ist ein Bremach - TTREK (inzwischen mit einem Dustdevil-Aufbau in 3,35 m). Dieser Bremach ist mit der Intercooler-Maschine ausgestattet und hat 9.00 R16 Reifen. Kampfgewicht 3,5 to.

Die Karawane rollt ....Der Begriff Kampfgewicht hat nichts mit dem Militär zu tun, es ist ein allgemeiner Begriff der sich aus dem gesamten Fahrzeug, dem Aufbau, den Flüssigkeiten, der Kleidung, Nahrung, Werkzeug und allem sonstigem Krempel zusammensetzt.  - Es ist das jeweils aktuelle Gewicht der gesamten Fuhre während eines Streckenabschnittes. z.B. nach dem letzten Tanken und Wasserauffüllen vor dem Erg.

Grosser und kleiner Bruder - die beiden Bremachs

Hier die zwei Haupttestkandidaten - links der Bremach mit den kleinen Rädern gegen rechts den Bremach mit den grossen Rädern.
Beide Bremachs sind bereits auf die Dustdevil-Version umgebaut, das rechte Fahrzeug ist jedoch schwerer, da es grosse Reifen, Klimaanlage, Hydraulikwinde und volle Inneneinreichtung mit reichlicher Zuladung hat. Dieses Fahrzeug kam nach dem Test in den Container und musste ca. 7 Monate in Australien schuften - Dustdevils haben eben ein schweres Leben!.

Der Schlamm an den Autos hält wie der Teufel und ist eine kostenlose Aufmerksamkeit eines gewissen Herrn Petrus, der für die Ablaufsteuerung des Wetters in der Wüste zuständig war  - wir haben ihm fristlos gekündigt wegen erwiesener Unfähigkeit. Später als sich die Räder vor Schlamm nicht mehr gedreht haben, war Autoputzen mit der Schaufel angesagt.
Die Auto-Politur konnte man wegen der zähen Lehmklumpen gleich mit der Schaufel miterledigen.
Das Arbeiten mit Schuhgrösse 95 war verdammt lästig, der Schuhputzservice miserabel.

Mit dem Toyo durch (fast) unfahrbares Gelände

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Grosser Vergleichstest in Algerien
Datum:   16.05.2004
Autor:   Willy
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