Europa

Die Poland Adventure Trophy 2005 hat neue Maßstäbe in der Amateur Trophy Szene gesetzt.

 Vorgabe war, den Teilnehmern eine nicht ganz alltägliche Veranstaltung zu bieten und das ist auch gelungen. Für diejenigen die nicht dabei waren kommen nun ein paar interessante Fakten:

... Endlich ist es so weit! ...Es waren 60 begeisterte Teilnehmer, die Unterbringung erfolgte hoffentlich funktionieren die Scheibenwischerin einem Feriencamp 80 Kilometer hinter der Grenze.

Alle Teams wurden in Zimmern untergebracht und im Camp gab es eine Bar und einen Minishop. Die Verpflegung erfolgte im Camp durch die Kantine und war durchaus sättigend und genießbar.

Für die Zeit außerhalb des Lagers gab es für jeden Teilnehmer ein kleines Lunchpaket und etwas zu Trinken. Der Trophy Arzt war immer mit seinem Fahrzeug vor Ort und hatte im Camp ein eigenes Behandlungszimmer. Zum Glück wurde der Arzt aber nicht übermäßig gefordert, es blieb bei leichten Blessuren einiger Teilnehmer.

Der Start zum Prolog war am Freitag auf dem Rathausplatz und bei über 30 Geländewagen, vielen Zuschauern aus dem Ort Schwiebus und einer tollen Stimmung war Gänsehaut angesagt. So etwas begeistert jeden Off Road Freund und kann man auch nicht so schnell vergessen. Der Prolog wurde auf Zeit in einer Kiesgrube gefahren und das Ergebnis entschied über die Startreihenfolge für den kommenden Tag.

ist das der richtige Weg?Samstag sowie am Sonntag erwartete die Teilnehmer jeweils fast 100 Kilometer fein abgestimmte Strecken. Die Navigation erfolgte mit Karte, Roadbook und GPS Koordinaten im Wechsel. Auf diese Weise gelangten die Teams zu verschiedenen Trialsektionen, die alles vomeine Sonderprüfung? Fahrzeug und Besatzung abverlangten. Der Schwerpunkt am Samstag war mehr auf die Sonderaufgaben und die Navigation zu diesen Aufgaben gelegt. So wartete manche Überraschung auf die Teilnehmer, wie z. B. ein Turm der bestiegen werden musste, eine Brücke die nur von unten überquert werden durfte. Aber auch ein Rad das zum anderen Ufer wollte, sorgte für nasse Füße bei einigen Teilnehmern. Zum Glück war das Wetter noch sehr mild, so das bald alle Teilnehmer wieder trocken waren.

wie gut das wir ein gutes Team sind...Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen der Talente der Fahrer, hier waren zum Teil schon die Verbindungsetappen eine echte Herausforderung für so manches Fahrzeug. In einer Kohlengrube und einem Militärgelände wurde dann endgültig selektiert. Zum Glück für alle Teilnehmer blieben größere Schäden aus, die Zuschauer staunten aber nicht schlecht als sie gezwungenermaßen von einem Team gezeigt bekamen, wie man in fast 10 Minuten eine Steckachse beim Landy wechseln kann.  
 
wann sind wir endlich oben?die Abmessungen sind richtig!Nachdem alle Mannschaften wieder gesund und fahrtüchtig im Camp angekommen waren, bildete nach drei aufregenden Tagen der spannende Abschluss die Siegerehrung, eine Tombola mit Preisen der verschiedenen Sponsoren und eine super live Band. Die große Überraschung war dann aber noch der Abschluss der Veranstaltung mit einem großen Feuerwerk direkt am See.

Ein großes Dankeschön an alle die dabei waren, wir sehen uns hoffentlich 2006 wieder und für uns Organisatoren gilt der Satz: Nach der Trophy, ist vor der Trophy.

Viele Grüße Norbert Lehmann
 


Bericht über die Poland Adventure Trophy 2005
Datum:   05.11.2005
Autor:   norbert
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